Warum programmieren…

… wenn man Roboter auch fernsteuern kann?

Was ist ein „autonomer“ Roboter? Warum macht es Sinn, ein Roboterfahrzeug zu programmieren, wenn man es auch fernsteuern kann?
Um das herauszufinden, haben wir an den „5-Minuten-Bot“ mit Stollenrädern ein Smartphone angebaut – d.h. als „quick&dirty“-Lösung einfach kurz angeklebt. Mit Tesa, nicht mit Ducttape 😉

Auf dem Smartphone (Android) läuft ein Programm, das die Kamerabilder per WLAN ind lokale Netzwerk überträgt. In einem Webbrowser sieht man die Umgebung aus „Augenhöhe“ des Roboters. Mit einem weiteren Smartphone wurde der Roboter per Bluetooth gesteuert (z.B. Minddroid oder NXT-Remote):

Fernsteuern macht viel Spaß – je nachdem wie das Handy gekippt wird, fährt der Roboter in eine andere Richtung. Die Schüler sitzen mit dem Rücken zum Roboter und sehen nur das Kamerabild und sollen den Roboter auf eine bestimmte Position fahren. Die Verzögerung zwischen den Bewegungen des Roboters und der aktualisierten Bildschirmanzeige (Latenz) macht es schwierig, den Roboter zu steuern… insbesondere dann, wenn nur der Bildschirm verwendet werden darf und man das Fahrzeug selbst nicht sieht…

Kurz nachdem es in den Flur gesteuert wurde, reißt die Bluetooth-Verbindung ab. Der Roboter läßt sich nicht mehr steuern, fährt aber trotzedem weiter. Jetzt muss jemand schnell hinlaufen, damit er nicht die Treppen runterfährt… Bei einer entsprechenden Programmierung wäre das nicht passiert 😉

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